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Friday, June 12, 2015

Ein Jahr Terror im Irak und in Syrien

KLEINE ZEITUNG: Invasion der Barbaren - Seit einem Jahr terrorisieren IS-Kämpfer die Menschen in Syrien und im Irak. Die USA schicken immer mehr Soldaten zurück in den Irak, doch die Lage gerät zusehends außer Kontrolle. 


Vor einem Jahr, genau am 9. Juni 2014 begann die Offensive des IS, der in kürzester Zeit ein Drittel des Irak sowie Gegenden im benachbarten Syrien überrannte und die eroberten Gebiete zum „Kalifat“ erklärte. Zwar konnten die Jihadisten aus einigen Gebieten wieder vertrieben werden, doch bis heute kontrollieren sie einen Großteil des westlichen Irak. Und trotz schwerer Gefechte und monatelangen Luftangriffen der US-geführten Militärkoalition sind sie weiter in der Lage, Gebiete zu erobern.

In Syrien konnte der sunnitische IS angesichts des Chaos durch den Bürgerkrieg an Boden gewinnen, während die Gruppe im Irak von der Wut sunnitischer Araber auf die schiitisch dominierte Regierung profitierte. „Die dem IS zugrunde liegenden Ursachen sind noch immer da“, sagt Patrick Skinner vom Sicherheits-Beratungsunternehmen Soufan Group. „Das bedeutet, dass der IS bleiben wird.“

In weniger als 24 Stunden nahmen die Extremisten im vergangenen Jahr die zweitgrößte irakische Stadt Mossul ein und stürmten dann gen Süden. Die Jihadisten fegten irakische Einheiten beiseite und nahmen tausende gepanzerte Fahrzeuge, Waffen und andere Ausrüstung in ihren Besitz, wodurch das ganze Ausmaß der Inkompetenz und Korruption innerhalb der Sicherheitskräfte aufgezeigt wurde.

Thursday, June 11, 2015

1.000 Hinrichtungen binnen eines Jahres in Mossul

KLEINE ZEITUNG: Irak - 100 Frauen exekutiert. 1.000 Hinrichtungen binnen eines Jahres in Mossul.

In Mossul wurden bisher 944 Menschen hingerichtet, die von dortigen IS-Scharia-Gerichten zum Tode verurteilt worden sind. Unter den Opfern seien 98 Frauen gewesen, heißt es.

Die Extremisten der Jihad-Organisation IS haben laut Zeugen während ihrer einjährigen Schreckensherrschaft in Mossul 944 Menschen hingerichtet. Sie seien von dortigen IS-Scharia-Gerichten zum Tode verurteilt worden. Die Gerichtsentscheide seien vom dortigen Mufti bestätigt worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Beobachtern in der nordirakischen Stadt.


Unter den Opfern seien 98 Frauen gewesen, hieß es. Die IS-Jihadisten hatten die Millionenstadt Mossul am 10. Juni 2014 erobert und kurz darauf in den von ihnen kontrollierten Gebieten Syriens und im Irak ein "Kalifat" ausgerufen. Dort bauten sie staatsähnliche Strukturen auf und setzten Scharia-Gerichte ein. Die IS-Jihadisten legen das islamische Recht besonders streng aus. Demnach wird zum Beispiel auch Ehebruch mit dem Tod bestraft.

Wednesday, June 10, 2015

Ägypten: Zwei Tote bei Selbstmordanschlag in Luxor

ABENDZEITUNG: Luxor - Bei einem Selbstmordanschlag in der ägyptischen Touristenstadt Luxor sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen getötet worden. Ein Attentäter habe sich auf dem Vorplatz des bekannten Karnak-Tempels in die Luft gesprengt, hieß es. Zwei weitere hätten sich daraufhin eine Schießerei mit Sicherheitskräften geliefert. Dabei sei ein Mensch getötet und ein Polizist verletzt worden. Sicherheitsbehörden hatten zudem mitgeteilt, dass auch mehrere Souvenir-Verkäufer verwundet worden seien.
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UNTERNEHMEN-HEUTE: 15 Tote bei Boko-Haram-Angriff auf Dorf in Nigeria.

Kämpfer der Extremistengruppe Boko Haram haben bei einem Angriff auf ein Dorf im Nordosten Nigerias nach Angaben von Augenzeugen 15 Menschen getötet. Das Dorf in Huyum im Bundesstaat Borno sei am Montagnachmittag attackiert worden, sagte einer der Bewohner, Bukar Zira, der Nachrichtenagentur AFP. "Das ganze Dorf wurde vollständig niedergebrannt, 500 Häuser wurden zerstört."
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ZEIT ONLINE: Türkei: Drei Tote bei Kämpfen zwischen kurdischen Gruppen.

In Diyarbakir wurden bei Zusammenstößen drei Menschen getötet. Beteiligt waren auch Anhänger der Kurdenpartei HDP, die bei den Wahlen am Wochenende triumphiert hatte.



Tuesday, June 09, 2015

ISLAMISCHER STAAT: Mädchen "zum Preis einer Zigarettenschachtel"

DIE WELT: Die UN prangern die massenhafte Versklavung von Frauen durch die Terrormiliz IS an. Der Krieg werde auf dem Rücken der Frauen ausgetragen, die schon für wenig Geld als Sklavinnen zu haben sein sollen.

Die UN-Gesandte Zainab Bangura hat die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für die massenhafte Versklavung von Frauen und Mädchen verantwortlich gemacht, die dann "zum Preis einer Zigarettenschachtel" verkauft würden.

Die IS-Kämpfer hätten in Syrien und im Irak einen Krieg begonnen, "der auf dem Rücken der Frauen ausgetragen" werde, sagte die mit der Untersuchung von sexueller Gewalt betraute UN-Gesandte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

"Sie entführen und verschleppen Frauen, wenn sie neue Gebiete einnehmen, damit sie – ich möchte es nicht frische Lieferung nennen – aber damit sie neue Mädchen haben", schilderte Bangura das Vorgehen des IS.

Die UN-Gesandte hatte im April den Irak und Syrien besucht und dort mit Mädchen und Frauen gesprochen, die aus IS-Gefangenschaft geflohen waren. Sie traf außerdem örtliche Politiker und religiöse Führer sowie Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Türkei, Libanon und Jordanien. WEITER

Syrien - Dutzende von Zivilisten bei Luftangriffen getötet.


Neue Zürcher Zeitung‎: Syrien - Dutzende von Zivilisten bei Luftangriffen getötet.

(dpa) Bei Luftangriffen des Assad-Regimes im Nordwesten Syriens sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 49 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern der Bombardierung des Dorfes Al-Dschanudijeh am Montag seien auch sechs Kinder, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Eine unabhängige Bestätigung der Mitteilung gab es nicht.
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ZEIT ONLINE: Syrien - Aktivisten: 20 Zivilisten bei syrischem Luftangriff in Idlib getötet

Beirut (AFP) Bei einem Angriff der syrischen Luftwaffe auf ein Dorf in der nordwestlichen Provinz Idlib sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 20 Zivilisten getötet worden. Darunter seien fünf Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Dutzende weitere Menschen wurden demnach verletzt, als ein Platz in dem Ort Al-Dschanudija im Westen von Idlib bombardiert wurde. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Informantennetzwerk vor Ort, ihre Angaben sind unabhängig kaum überprüfbar.
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SPIEGEL ONLINE: Kampf gegen IS: US-Luftwaffe unterstützt syrische Extremisten

US-Kampfflugzeuge haben nach Angaben von Menschenrechtlern am Sonntag Stellungen der Terrormiliz " Islamischer Staat" (IS) in Nordsyrien bombardiert. Die Angriffe wären die erste direkte Luftunterstützung der Amerikaner für die Rebellengruppen. Die Aufständischen fürchten seit Beginn der IS-Attacken um ihren Nachschubkorridor zur türkischen Grenze. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte lediglich, dass bei einem Luftangriff nahe Aleppo ein Abwehrgeschütz und eine Stellung des IS zerstört worden seien. 

Dem Bombardement fielen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge auch Zivilisten zum Opfer. Eine Familie mit fünf Kindern sei gestorben, hieß es am Montag in London. Die Zahl der Zivilisten, die bei Attacken der Allianz seit dem 23. September getötet worden seien, liege damit inzwischen bei 148, unter ihnen 48 Kinder und 32 Frauen.





Monday, June 08, 2015

YEMEN - 44 Tote bei Luftangriff auf Sanaa

CRI ONLINE: 44 Tote bei Luftangriff auf Sanaa: Trotz internationaler Friedensbemühungen eskaliert der Konflikt im Jemen weiter. Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Allianz sind am Sonntag in der Hauptstadt Sanaa 44 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden, darunter viele Zivilisten. 

Der Luftangriff der Allianz habe sich gegen einen Stützpunkt der jemenitischen Armee gerichtet, meldete die Nachrichtenagentur Saba. Dabei wurde vor allem das Gebäude unter Beschuss genommen, in dem sich das Oberkommando befinde. 

Die Vereinten Nationen wollen die Konfliktparteien am kommenden Sonntag wieder an einen Tisch bringen. Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte am Samstag die Bereitschaft von Rebellen und Regierung, sich am 14. Juni in Genf zu Friedensgesprächen zu treffen. Er rief beide Seiten auf, ohne Vorbedingungen zu verhandeln und zudem vorab eine Feuerpause zu vereinbaren. 
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DIE WELT: Mindestens 15 Tote bei Selbstmordanschlag im Irak. IS-Miliz bekennt sich zu Attentat. 

Bei einem Selbstmordanschlag in der ostirakischen Stadt Baladrus sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Wie die Polizei und Vertreter der Provinz Dijala am Sonntag mitteilten, sprengte sich der Attentäter am Vorabend in einer von Restaurants gesäumten Straße im Osten der Stadt in die Luft. Mindestens 37 Menschen wurden demnach verletzt. In der Straße hätten sich vor allem Lastwagenfahrer aufgehalten, die zwischen der Hauptstadt Bagdad und den Kurdengebieten unterwegs gewesen seien.
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TIROLER TAGESZEITUNG: Syrische Rebellen enthaupten drei IS-Kämpfer bei Aleppo.

Aleppo (APA/dpa) - Syrische Rebellen haben nach heftigen Kämpfen in der Region von Aleppo nach Angaben von Aktivisten drei Jihadisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) enthauptet. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mitteilte, kamen bei den Gefechten zwischen Regimegegnern und IS-Extremisten insgesamt 22 Kämpfer auf beiden Seiten ums Leben.

Enthauptungen gehören eigentlich zur Kriegstaktik der IS-Miliz. In der Region von Aleppo kämpfen die Jihadisten unter anderem auch gegen islamistische Rebellengruppen sowie gegen die Al-Nusra-Front, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden ist.






Saturday, June 06, 2015

US Air Force bombardiert Selfie-Trottel von ISIS!

BILD: Finanzquellen der Terroristen zerstört.

In seiner Rede zog Carlisle zudem Bilanz über den Kampf der Internationalen Allianz gegen ISIS unter US-Führung: Es habe 4200 Lufteinsätze gegeben, 14 000 Waffen seien abgeworfen und 13 000 feindliche Kämpfer getötet worden. Die Koalition habe mehr als 1000 Fahrzeuge, 50 provisorische Bomben-Fabriken und fast alle Finanzquellen der Gruppe zerstört.

In den vergangenen Monaten hatte die Militär-Allianz ihren Fokus auf die durch ISIS kontrollierten Ölfelder und -raffinerien gelegt, um den Terroristen den Geldhahn abzudrehen. Bis dahin hatten die Islamisten in großem Umfang den Rohstoff auf dem Schwarzmarkt, unter anderem über die Türkei, verkauft.

„Der beste Weg [für ISIS], Geld zu machen, war die Förderung und das Raffinerien von Öl. Inzwischen haben wir 90 Prozent davon ausgeschaltet“, sagte Carlisle.

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BLICK: Boko Haram - Über 30 Tote bei Anschlag auf Markt in Nigeria.

Kano – Bei einem Anschlag auf einen Markt in der Stadt Yola im Nordosten Nigerias sind am Donnerstagabend mindestens 31 Personen getötet worden. 38 Verletzte wurden laut der Katastrophenschutzbehörde in Spitälern behandelt.

Der Nordosten Nigerias war am Donnerstag noch von einem zweiten Anschlag erschüttert worden. Mindestens vier Soldaten starben und mehrere weitere wurden nach Angaben von Augenzeugen verletzt, als ein Lastwagen an einem Kontrollpunkt in der einstigen Boko-Haram-Hochburg Maiduguri explodierte.

Der Fahrer sprengte demnach seinen Wagen nahe dem Eingang einer Kaserne in die Luft. Zu beiden Anschlägen hatte sich niemand bekannt. Die Extremistengruppe Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Staates im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias.

Sie hatte ihren Aufstand 2009 in Maiduguri begonnen, wurde jedoch inzwischen weitgehend aus der Hauptstadt des Bundesstaats Borno verdrängt. Yola, die Hauptstadt des Bundesstaats Adamawa, war in der Vergangenheit wiederholt Ziel von Anschlägen von Boko Haram, galt zuletzt aber als relativ sicher. Hunderttausende Menschen suchten daher in der Stadt Zuflucht vor den Extremisten.

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ZEIT ONLINE: Zwei Tote bei Explosionen bei Wahlkampfveranstaltung in der Türkei.

Diyarbakir (AFP) Zwei Tage vor der Parlamentswahl in der Türkei sind bei Explosionen während einer Wahlkampfveranstaltung der Kurdenpartei HDP zwei Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen wurden bei der Kundgebung im südostanatolischen Diyarbakir am Freitag verletzt, wie Landwirtschaftsminister Mehdi Eker sagte. Die Demokratische Partei der Völker (HDP), die bei der Parlamentswahl am Sonntag die Zehn-Prozent-Hürde überspringen könnte, war schon mehrfach Ziel von Angriffen.


טרור אסלאמי - מאי 2015

באמצע חודש מאי 2015 נכבשה העיר רמאדי שבעיראק בידי טרוריסטים מוסלמים מארגון "המדינה האסלאמית". בדומה לכיבושה של העיר מוסול בקיץ 2014, גם הפעם הצבא העיראקי נתפס כמי שלא היה מוכן מבחינה מבצעית לקראת המתקפה של ארגון "המדינה האסלאמית". על-מנת להבין טוב יותר את התמונה האומללה בה שרויה עיראק כולה, מסתבר שכ-150 טרוריסטים מוסלמים הצליחו להביס בקלות רבה כוח צבאי עיראקי שמנה כ-6,000 חיילים המצוידים בנשק אמריקאי מתוחכם. נסיגת הצבא העיראקי מאזור העיר רמאדי הייתה מבוהלת לחלוטין - כך, שהחיילים הפקירו מאחוריהם את הנשק הכבד שארה"ב סיפקה להם במחיר מופקע. גורם צבאי רשמי בעיראק מסר על כ-2,500 נגמ"שים שנפלו לידי ארגון "המדינה האסלאמית" בעקבות התבוסה של הצבא העיראקי. שעות אחדות לאחר נפילת העיר רמאדי לידי ארגון "המדינה האסלאמית", התבצע טבח המוני של אזרחים, חיילים, שוטרים ופקידים שהיו מזוהים עם הממשלה השיעית של עיראק. לצד מעשי הביזה הקשים, התבצעו גם מעשי אונס מחרידים בנשים מקומיות כאילו זהו חלק אינטגראלי מהריטואל האסלאמי הידוע שנועד לבזות עד עפר את הנכבש. גם הפעם, ארה"ב הופתעה מהמהירות בה הצבא העיראקי קרס למרות הסיוע הצבאי האמריקאי ולמרות תוכנית האימונים אמריקאית שהתגבשה בעקבות נפילת העיר מוסול בקיץ 2014. כתבנו והזהרנו מפני הבאות מייד לאחר נפילת העיר מוסול.

ימים אחדים לאחר נפילתה של העיר רמאדי, ארגון "המדינה האסלאמית" הצליח לכבוש את העיר העתיקה תדמור שמרכז סוריה לאחר קרב נואש אותו ניסו לנהל חייליו מובסים של בשאר אל-אסד. גם במקרה הזו, ארגון "המדינה האסלאמית" החל מייד בהוצאות-להורג המוניות של אזרחים, חיילים ובני-משפחותיהם של בכירים המזוהים עם משטר העלווי. במקביל לאירועים הדרמטיים בעיראק ובסוריה, נודע גם על כיבושם של אזורים אסטרטגיים נוספים בלוב בידי ארגון "המדינה האסלאמית". כך למשל,  כיבושו של מפרץ-סירט שבלוב בידי הארגון, מהווה נקודת-ציון נוספת בחיסולה של לוב כישות מדינית טריטוריאלית בדומה למה שמתרחש באזורים שונים ברחבי מזרח-התיכון.

גורמים רשמיים בארה"ב מסרו כי בשעת החודשים האחרונים נהרגו יותר מ-10,000 טרוריסטים מוסלמים מארגון "המדינה האסלאמית" בהפצצות אוויריות של הקואליציה האמריקאית הפועלת בסוריה ובעיראק. מתברר שהמספר הזה כולל נשים, ילדים, כלבים, חתולים, סוסים, חמורים וג'יפים. יתרה מזאת, לנוכח הכישלון האמריקאי לעצור את ארגון "המדינה האסלאמית", פקידים בכירים בארה"ב האשימו את אסד שהוא מסייע באופן ישיר לארגון "המדינה האסלאמית" לכבוש אזורים נוספים בצפון סוריה. במקרה הזה, ורק במקרה הזה, הטענה האמריקאית אינה רחוקה כל-כך מהמציאות המעוותת השוררת בסוריה בשנים האחרונות.

ראוי לציין גם את מספר ההרוגים הגבוה בתימן ובאפגניסטן במהלך החודש האחרון: בתימן, הקואליציה הסעודית ממשיכה להפציץ יעדים המזוהים עם המיליציות השיעיות, וזאת למרות הביקורת על הפגיעה באזרחים חפים-מפשע. באפגניסטן, נכשלה למעשה "מתקפת האביב" של ארגון הטליבאן תוך כדי הסבת אבדות כבדות לארגון בהפצצות חסרות-הבחנה של הצבא האפגאני והנעזר בסיוע אווירי אמריקאי הדוק. גם במקרה הזה, הצבא האפגאני מכליל את הנשים והילדים כ"טרוריסטים" שנפגעו בהפצצות הללו.

בסיכומו של דבר, בחודש מאי 2015 נהרגו 14,632 בני-אדם; בחודש אפריל נהרגו 10,294 בני-אדם; בחודש מרס נהרגו 15,143 בני-אדם; בחודש פברואר נהרגו 11,291 בני-אדם; ובחודש ינואר נהרגו 13,468 בני-אדם. בחמשת החודשים הראשונים של שנת 2015 נהרגו 74,828 בני-אדם באלפי פעולת טרור קטלניות ובעימותים צבאיים שהיו במרחב האסלאמי כולו.

טרור אסלאמי ואלימות אסלאמית - מאי 2015
מדינה:
הרוגים:
פצועים: (אומדן בלבד)



סוריה:
6,657 (מהם נהרגו יותר מ-1,000 אזרחים)
6,000
עיראק:
4,077 (מהם היו 2,983 טרוריסטים מוסלמים)
6,000
אפגניסטן:
1,100 (רבים מהם טרוריסטים מוסלמים)
2,500
תימן:
777 (רבים מהם אזרחים)
2,000
ניגריה - טרור אסלאמי:
653 (מחציתם טרוריסטים מוסלמים)
1,500
פקיסטן:
446 (רבים מהם טרוריסטים מוסלמים)
1,500
דרום-סודאן:
167
--
סודאן + דארפור:
152
--
מצרים:
129 (רבים מהם טרוריסטים מוסלמים)
--
סומליה:
80
--
לוב:
76
--
מאלי:
68
--
סעודיה:
59
--
צ'אד - טרור אסלאמי::
37 (33 טרוריסטים מוסלמים ו-4 חיילים)
--
אלג'יריה:
33
--
קניה - טרור אסלאמי:
30
--
סומליה - אתיופיה:
20 (קרבות בגבול המשותף)
--
פיליפינים - טרור אסלאמי:
17
--
טוניסיה:
12
--
הודו - קשמיר - טרור אסלאמי:
8
--
תאילנד - טרור אסלאמי:
5
--
טורקיה - כורדים:
4 (בקרבות בין מליציות כורדיות)
--
ניז'ר - טרור אסלאמי:
3
--
קמרון - טרור אסלאמי:
2
--
ארה"ב - טרור אסלאמי:
2 (טרוריסטים מוסלמים)
--



ישראל - עזה:
--
--
ישראל - הרשות הפלסטינית:
1 (טרוריסט מוסלמי שנהרג בעקבות פיגוע דריסה)
--



תימן - חיסולים-ממוקדים אמריקאים:
4
--
פקיסטן - חיסולים-ממוקדים אמריקאים:
12

סוריה - מבצע קרקעי אמריקאי:
1 (טרוריסט מוסלמי בכיר)
--



סה"כ:
14,632 הרוגים
19,500 פצועים




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מאת: ד"ר יוחאי בסלע, "טרור אסלאמי - נפילת רמאדי - מאי 2015", מגזין המזרח התיכון, 4 ביוני 2015.


Friday, June 05, 2015

Assads Luftwaffe soll erneut Fassbomben abgeworfen haben

SPIEGEL ONLINE: Das syrische Regime hat nach Angaben von Aktivisten wieder Fassbomben gegen die Bevölkerung eingesetzt - viele Zivilisten sollen getötet worden sein, darunter Kinder. 

Dem scharfen internationalen Protest zum Trotz setzt die syrische Luftwaffe nach Angaben von Aktivisten weiter Fassbomben ein. Bei zwei Luftangriffen mit Fassbomben seien am Donnerstag wieder 14 Zivilisten getötet worden, erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Helikopter hätten die mit Sprengstoff und Metallsplittern gefüllten Fässer über den Ortschaften Hajjan und Deir Dschamal in der Provinz Aleppo abgeworfen. Unter den Opfern seien sieben Kinder.

Die Angaben der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen, sie verfügt in Syrien aber über ein dichtes Netz von Informanten. Nach Angaben der Organisation waren am 31. Mai bei mehreren Fassbombenangriffen in Aleppo mehr als 80 Menschen getötet worden. Neben den Vereinten Nationen protestierte auch die Bundesregierung dagegen und warf der Armee von Staatschef Baschar al-Assad Kriegsverbrechen vor.

Der Bürgerkrieg in Syrien dauert inzwischen länger als vier Jahre. Mehr als 220.000 Menschen wurden in dem Konflikt bereits getötet. Die syrische Regierung bestreitet den Einsatz von Fassbomben.
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ZEIT ONLINE: IS-Bombenbaufabrik im Irak bei Luftangriff zerstört.


Kirkuk (AFP) Bei einem Luftangriff im Irak ist nach Behördenangaben eine große Anlage der Dschihadistenorganisation Islamischer Dschihad (IS) zum Bau von Autobomben zerstört worden. Der Angriff habe einer Anlage nahe der Stadt Hawidschah im Norden des Irak gegolten, in der Autos mit Sprengstoff präpariert worden seien, sagte ein irakischer Armeeoffizier am Mittwoch. Zahlreiche IS-Kämpfer seien getötet worden.
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NZZ.CH: Yemen - Schwere Luftangriffe gegen Rebellen. (ap) Die von Saudiarabien geführte Koalition hat Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen und deren Verbündete am Stadtrand von Aden in Südjemen geflogen. Das teilten am Donnerstag jemenitische Beamte und Augenzeugen mit. Die Kriegsflugzeuge bombardierten demnach ländliche Gegenden nordwestlich der Stadt, wo Huthis und mit ihnen verbündete Kräfte stationiert waren.


Tuesday, June 02, 2015

Irak: 40 Tote bei Anschlag auf Polizeistation

Dutzende weitere Verletzte – Sicherheitskräfte immer wieder Ziel von Angriffen

Bagdad – Bei einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sind nach Angaben aus irakischen Sicherheitskreisen mindestens 40 irakische Soldaten getötet worden. Wie eine Presse-Agentur am Montag erfuhr, galt der Angriff mit einem mit Sprengstoff beladenen Panzerfahrzeug einem Waffendepot im umkämpften Westen des Landes – in einer Wüstenregion zwischen den Städten Samarra und Ramadi.

35 Soldaten seien zudem verletzt worden. Nach Angaben eines Arztes handelte es sich bei den Todesopfern hauptsächlich um Angehörige der Sicherheitskräfte. Der Selbstmordanschlag mit einem mit Sprengstoff präparierten Fahrzeug richtete sich demnach gegen eine Polizeistation nahe der Stadt Samarra. Mindestens 37 Leichen seien zu einem Krankenhaus in Samarra gebracht worden, berichtete der Arzt.

In der vergangenen Woche hatte die irakische Führung Militäreinsätze zur Rückeroberung von Gebieten im Westirak angekündigt. Im Irak werden immer wieder Anschläge gegen Sicherheitskräfte verübt. In den vergangenen Monaten bekannte sich oft die IS-Miliz zu den Attentaten.

Monday, June 01, 2015

Saudiarabien: "Unsere Pflicht, Schiiten zu töten"

"Die Presse", Print-Ausgabe, 01.06.2015: Eine Terrorserie erschüttert das Königreich am Golf. Der Hass zwischen Sunniten und Schiiten wurde jahrelang geschürt - und mischt sich nun mit IS-Ideologie.


Riad/Kairo. Wie ein Indianer hatte sich Abduljaleel Alarbash eine Feder ins Haar gesteckt – für ein Selfie in den Bergen von Kansas. Lachend schaute der 22-jährige Saudi in die Kamera, der seit zwei Semestern an der US-Universität in Wichita studierte. Mitte Mai reiste er für einige Tage zurück in seine Heimat Saudiarabien. Letzten Freitag riss ihn in Dammam ein Selbstmordattentäter mit in den Tod.

Tausende Menschen kamen zur Beerdigung des Studenten, die zu einer schweigenden Protestdemonstration der schiitischen Volksgruppe gegen das saudische Königshaus wurde. Zwölf Prozent der Bevölkerung sind Schiiten, das entspricht etwa 2,7 Millionen Menschen. In ihren Siedlungsgebieten im Osten liegen alle wichtigen Ölanlagen.

Trotzdem werden die Menschen seit Generationen von Riad wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Sie haben keinen Zugang zu hohen politischen Ämtern, wenig gut bezahlte Jobs und kaum Aufstiegschancen. Sie leiden unter viel zu geringen staatlichen Investitionen im Wohnbau, Schulen, Universitäten und Wirtschaft. Seit dem saudischen Luftkrieg im Jemen aber hat sich ihre Lage noch einmal zugespitzt. Sunnitische Kleriker rufen zum Heiligen Krieg gegen die schiitischen Houthis im Nachbarland auf. Gleichzeitig bedrohen sie in ihren Hasspredigten auch die eigene Minderheit und prangern sie offen als fünfte Kolonne des Iran an.

Kritik am Kronprinzen

Der getötete Abduljaleel Alarbash dagegen gilt unter seinen Mitgläubigen als Held. Ohne sein Lebensopfer hätte es vergangenen Freitag in der Imam-Hussein-Moschee von Dammam ein ähnlich schreckliches Blutbad gegeben wie eine Woche zuvor in Qatif, bei dem 21 Betende getötet und über 120 verletzt wurden – das schwerste Attentat auf Schiiten in der Geschichte des Königreichs.

Diesmal kam der Terrorist als Frau verkleidet. Der Student vor der Moscheetür wurde misstrauisch, weil das Frauengebet für diesen Tag aus Sicherheitsgründen abgesagt worden war. Als er den Verdächtigen zur Rede stellen wollte, zündete der seine Ladung. Wenige Stunden später übernahm der Islamische Staat auch für dieses zweite Blutbad im Osten Saudiarabiens innerhalb von acht Tagen die Verantwortung. „Es ist unsere Pflicht, Schiiten zu töten und die arabische Halbinsel von diesem Dreck zu reinigen“, hieß es in der Audio-Botschaft, die weitere Attentate in der Heimat des Propheten Mohammed ankündigte.

Mit dieser neuen Terrorserie verknüpfen sich auf saudischem Boden erstmals die üblichen Hasspredigten gegen Schiiten mit der mörderischen IS-Ideologie. Ausgelöst durch die maßlose Hetze gegen die Houthis im Jemen könnten künftig weitere junge Saudis, die mit dem Islamischen Kalifat sympathisieren, zu Terrortaten gegen die eigenen schiitischen Landsleute angestachelt werden.

So konfrontierten empörte Schiiten vergangene Woche den saudischen Kronprinzen und Innenminister Mohamed bin Nayef bei dessen Besuch am Schauplatz des Attentats mit ungewöhnlich harter Kritik. „Wenn Sie nicht Ihren Teil zur Beendigung der Hetze beitragen, sind Sie schweigender Komplize dieser Verbrechen“, erklärte ein junger Mann und forderte die Schließung aller Zeitungen, die Hass auf Schiiten schürten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.06.2015)